Tanzkurse, Workshops,
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Hochzeitsvorbereitung

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Boston

In den 1870er Jahren in der gleichnamigen Stadt der USA entstanden. Kam zusammen mit dem Cakewalk 1903 nach Europa, war einer der vier Tänze bei der ersten "Weltmeisterschaft" in Paris 1909.

Der Boston wurde so sehr als Repräsentant des neuen Tanzens angesehen, dass die ersten Tanzclubs (London, Berlin, Düsseldorf) sich Boston-Club nannten. Anfangs wurde der Boston nach schneller Walzer-Musik getanzt, die allmählich verlangsamt wurde. Er war gekennzeichnet durch häufige aussenseitliche Position der Partner und wurde wegen der Bewegungspausen auch "Zögerwalzer" genannt. Ein Pariser Tanzlehrer schrieb 1907 (in der Zeitschrift "Der Tanzlehrer"): "Der Boston-Américain ... ist eine Art eingeschlafener Walzer ... Man geht drei Schritte vor, drei Schritte zurück, dreht sich bisweilen ein wenig. Die guten Walzertänzer nennen den Boston den Walzer der Dummen ..." Später wurde er im langsamen Dreivierteltakt, aber mit wenig Drehungen getanzt.

Heinz Pollack (1922): "Welcher Unterschied zwischen ihm und dem Walzer! Statt eines Karussells eine ruhig sanft sich windende Strasse ... Vielleicht wird man auch die Bezeichnung "Boston" zugunsten des Walzers fallen lassen."

J. Jaffé (1926): "Der Tänzer presste beide Hände auf den Rücken der Dame dicht unter den Schulterblättern. Sie legte ihre Finger an die beiden Seiten seines hohen Stehkragens. Dann glitt das Paar auf dem Parkettboden dahin und beugte die Knie von Zeit zu Zeit so tief, dass sie beinahe den Erdboden berührten. Dabei fiel langsam der Kopf der Tänzerin auf die Brust des Tänzers."